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Impuls
Nichts würde im Grunde so sein, wie es im ersten Moment scheint. Dieser Satz dient mir als gedanklicher Anfang auf meiner Sinnsuche. In diesem WIki "Hatha - eine Kosmologie im Morgengrauen" - habe ich einiges notiert, was damit zu tun hat. Er markiert den Beginn dieser Reise.
Nachzudenken liegt mir. Was ich dabei mache, wird frei sein - so frei wie alles in dieser Welt. "Sei frei wie ein Wildpferd", hat mal jemand zu mir gesagt. Entsprechend dieser Aufforderung verhalte ich mich.
Da schreibe ich meine Gedanken auf. In jedem Fall werden es Lektionen sein, die ich mithilfe meiner Schriften einleiten möchte. Ich werde sie angehen und meine Aufgaben machen. Etwas schon Vorhandenes wird von mir freigelegt. Das hat Bedeutung für mich, weil es sich auswirkt. So werde ich nachträglich wahrnehmen, was die Erfahrungen gewisser Lebensphasen mit mir gemacht haben, und das weitere Geschehen zumindest halbwegs sicher einleiten können.
Mein Werkschaffen hat eine technische Seite: Ich bilde dabei mit Worten Knotenpunkte auf einem Strang aus Kettfäden. Sie sind auf einen Rahmen aufgespannt, der ihnen Halt bietet. Dieses Verfahren verleiht meinen Texten ihre Struktur. Es soll wie ein gewebtes Tuch ausfallen, das ich hier gestalte.
Ohne ein Werk wird es keine Schöpfung geben. Als Mensch bin ich damit vertraut, selbst herzustellen, was ich brauche. Das tue ich bei Bedarf - und bin dabei auf kein bestimmtes Metier begrenzt.
So finde ich mich bald schon beim Schaffen ein und werde aktiv. Als Wegbereiter für unvorhersehbare Ereignisse tauge ich dagegen kaum. Als Weggefährte bin ich schon eher zu etwas Gutem fähig. Darum suche ich regelrecht nach solchen Menschen, die einen ähnlichen Weg wie ich beschreiten und die diesen Weg auch weiterhin gehen werden.
Wer weiß schon, wohin das Glück mich führen wird. So vieles ist mir unmöglich, aber es tun sich noch immer Wege auf. Auf jeden Fall möchte ich in meinem Leben offen dafür bleiben, was mir möglich ist und was von mir erreicht werden kann.
Gedanke
Etwas drängt mich. Mit all ihrer Macht bewirken die Dinge das Geschehen dieser Welt. Es wird nicht aufzuhalten sein.
Dabei scheinen die Materialien passiv zu sein. Dennoch haben sie alle Eigenschaften des Gegebenen in der Welt induziert und so wahr gemacht, was entstanden ist. Dies hat als die einzige Macht in der Welt dauerhaften Bestand. Alles daran ist neutral, offen, frei - und so erklingt diese Welt auch. So wird das Gegebene nun einmal wahr.
Ihre Kraft ist immanent in allem vorhanden. Das wirkt sich aus und betrifft auch mich. Nur bedingt kann in solch einem Umfeld etwas verwirklicht werden
In einer Welt, in der ein zu stark beschleunigter Fortgang der Geschehnisse zwingend zu Verschlechterungen führt, bedarf es der Menschen, die sich ihrer zu enthalten wissen. Das denke ich. Darum habe ich innegehalten und nach einem einfacheren Weg für mich gesucht.
Ich habe zugelassen, dass ich ständig etwas verliere. Mein Lebensweg ist eine Talfahrt. Wenigstens werde ich damit den eigentlichen Naturgesetzen gerecht.
Manchmal gehe ich mit eigener Kraft dagegen vor, wenn die Dinge sich auf ungünstige Weise wandeln. Entwicklungen stehen nicht immer für etwas Gutes. Manches ist auch schlecht.
Dokumentation
Der Einstieg in meine Welt des Schaffens und Drängens erfolgt auf einfache Weise und mit Klarheit. Dafür lasse ich mir Zeit. Was ich sagen möchte, das bringe ich auch vor.
Als Mensch bewahre ich mir meine Unabhängigkeit. Das mache ich auf kognitive Weise wahr. Ich halte mich an die natürlichen Gegebenheiten in meiner Umwelt. Sie gelten für jeden in gleicher Weise; niemand hat sie jemals überwinden können.
Getreu diesem Ansatz gewichte ich meine Werke. Auch die Selbstfürsorge betrachte ich als eine Notwendigkeit in diesem Dasein, weil alles sich auflöst und verloren geht, was man nicht erhält. Was einmal weg ist, kehrt kaum wieder.
Manches wird von guter Art sein. Darauf baue ich. Es zieht etwas Gutes nach sich, was ich tue. Mein Glaubenssatz lautet folgendermaßen: “Von Gutem kommt Gutes.” - Das nehme ich so wahr. Ich lasse zu, was wird, aber ich halte die guten Dinge fest.
Dieses Verfahren dient mir auch zum Schreiben meiner Texte. Wer von guten Dingen schreibt, der mehrt sie. Seine Aufmerksamkeit richtet sich auf das Wort. Die Wahrheit eines Menschen ist auch deshalb wahr, weil er nach ihr lebt. Ich nenne das Verwirklichung. Sie ist eine natürliche Form der Ausprägung in einem Menschenleben. Man lebt und wirkt so, wie man ist. Davon ist nichts überzeichnet. Diese Welt ist komisch, aber ein Comic ist sie nicht.
Absurd ist eine Ausprägung im Leben eines Menschen dann, wenn sie sich auf ewig fortpflanzt. Befreien wir uns davon. Denken wir besser in richtigen Zusammenhängen.
Hier gehe ich von einer Normalkraft aus, die mich dazu bringt, mich aus dem Sumpf zu ziehen und zu befreien. Freiheit verstehe ich als Freiheit von eigenen Verfehlungen. Sie zu minimieren tut not.
Jeder Mensch macht Fehler. Jedem Menschen fehlt etwas. Diese beiden Sätze sind gültige Postulate in meinem Kosmos. Ich erfasse ihn und betrachte seine inneren Gefüge als meine Welt. Sie ist eine Vorstellung, die ich habe und die mich ausmacht. Das soll so sein.
Da finde ich meine Ausprägung. Ich erkenne sie an.
Ohne zu erscheinen, ist nichts wahr. Nichts hat es jemals gegeben, das sich nicht behauptet hat. Allein das Dauerhafte hat Bestand in dieser Welt.
Mein Vokabular ist durchsetzt mit wahren Gedanken und mithilfe ihrer webe ich die großartigen Dinge dieser Erfahrungsbereiche in meine Texte ein. Dieses Vokabular stellt den Grund zu meinen Füßen dar und bildet die festen Formationen, auf denen ich mich bewege.
Impuls
Die Sprache ist einer der Schlüssel zur Natur des Menschen. Klare Begriffe sind wie Wegmarken in diesem Gefilde. Ich habe meine Sätze nach Möglichkeit gebildet, um ein Glück formen zu können, das ich gesucht habe. Dazu habe ich mithilfe ihrer Ausformung gewisse Worte in meine Schriften integriert. Ich glaube an ihren Zauber.
Für das Gute kenne ich bereits manches Argument. Es spricht einiges dafür, etwas anzubringen, das von sich aus Bestand hat. Das soll geschehen. Hauptsache, die guten Dinge nehmen ihren Lauf und kommen auf den Weg.
Das Agens steckt in diesem Impuls und braucht nur wahrgenommen zu werden. Eine Taktung für das Gegebene braucht niemand zusätzlich einzuführen. Es ist immer schon da. Es wirkt sich bereits aus.
Da kommen mit einem Mal die Dinge zum Tragen, die ich mir gewünscht habe.
Gedanke
Da ist ein Ziehen in der Welt. Alles drängt nach vorne. Jeder Mensch versucht sich zu finden und seine eigene Geschichte zu erfassen. Das eigentliche Geschick von uns Menschen macht aus, ob wir damit bestehen können, was uns zu eigen ist. Da schaue ich auf und sehe etwas: Von hier nach da führt ein Weg. Er kann wahrgenommen werden. Ich werde diesen Weg gehen, aber ich werde auch fallen. Das wird der Weg sein, der mich in Wahrheit prägt. Es ist ein Weg der Katharsis, von der niemand etwas wissen kann. Was ich als Prozess auffasse, ist mir bereits vertraut. Es besteht schon lange.
Dieses Gute halte ich ein und bleibe mir dabei treu. Ich möchte meine wahren Ziele erreichen. Nicht unberechtigt ist meine Abscheu vor falschen Ansprüchen und der Maßlosigkeit, mit der man mir manche Dinge abverlangt.
Meine Auffassung ist einfach. Ich betrachte mein körperliches Bezugssystem als einen Tensor. Damit bin ich gleichzusetzen und kann mich so in gedankliche Höhen schwingen. Sie zu erkunden, geschieht zwischen den Kosmen von Ikarus und Sisyphos. Das ist meine Heimat. Hier bin ich Augur, hier bin ich Freak.
Da kommen mir einige technische Gedanken ein, die ich einfach einmal aufzeigen möchte: Unter der Prämisse, dass dieses System aus Bezügen korrekt geschildert worden ist und so besteht, wie ich es gesagt habe, wird die Geschwindigkeit eines solchen Systems stets null betragen und mit der Welt mitgehen. So richte ich es mir ein, so etwas brauche ich.
Nichts ahnend dürfte ich sein, ich bin es aber selten. Von allen Seiten kommen Regungen auf mich zu. Manche nehme ich wahr, auf andere reagiere ich. Alles das ist gut, aber ich kenne den wahren Grund dafür nicht.
Mein Leben ist ein Rätsel und ein Phänomen in einem für mich. Da habe ich den eigenen Namen als Anhaltspunkt für mein Dasein genommen und alles aus ihm entwickelt, das mir zugehörig ist. Damit stehe ich vor einem Berg von Problemen und trage meine Schaufel bei mir. Das Herzblut, das ich auf mein Werk anwende, hat es in sich. Ich arbeite hart an dieser Sache und mache etwas dadurch wahr.
Vollkommen alleine stehe ich da und blute. Mein Herz ist offen, aber die Welt versagt es mir, dass ich einen Widerhall erfahre. Der Wind umschlingt mich, der Wind dringt in mich ein. Würde er mich doch nähren! - Da senke ich mein Haupt und bete.
Idee
Der kreative Impuls steht im Raum. Der Output und der Input sind nur im externen Bereich identisch.
Es wehen feine Kräfte. Der goldene Faden schwirrt in der Luft umher und sucht nach Dir.
Reife an Dir, greife nach ihm. Finde Dich und fange an, Dein Leben aufzubauen. Weist es erst einmal die Merkmale der Durchdringung auf, manifestieren sich die Werke. Im Spiegel des Aktivismus führen Deine Handgriffe zu rohen Gewalt der Reaktionen.
Was Newton als Naturprinzip gefunden hat, schwingt im Künstler und endet niemals.
Gedicht
Es ist spät, die Nacht drängt mich zur Ruhe.
Alles lasse ich jetzt sein. Allein das bringt mir etwas Gutes ein.
Da habe ich vor, mit Liebe an mein Werk zu gehen,
und lasse es erst einmal in der Mitte meiner Wohnung stehen.
So kommt es zur Ruhe, was mein Schaffen braucht.
Alles ist so, alles reißt und zerrt. Der Geist, er ist wie ein wildes Pferd.
Wird es erst einmal entsprungen sein, hat es sich bald beruhigt.
Dann kommen gute Geister in dieses Bild hinein, das ist mir etwas wert.
Was ich habe, was ich bin, der Sinn, das spinne ich mir zusammen.
Manche Leute mögen so etwas nicht, nein, sie werden mich verdammen.
Es wird niemand mögen, was man hasst.
Knast und Meuterei der Herzen, an mir zerren heftige Schmerzen.
Es zieht in mir die rohe Kraft. Das ist es, was ich an mir schaffe.
Vereinigen will ich mich mit diesem Bild.
Da wache ich auf, da bin ich Kind.
Impuls
Dank des Austauschs und seiner Form schaue ich derzeit bei meiner kreativen Arbeit in die Füllen der Resonanz, anstatt in einem leeren Spiegel mein Gesicht zu verlieren.
Als Lehrer diene ich keinem Lehrstuhl und habe auch kein Modell der Wahrheit entworfen. Was ich brauche ist die Wirklichkeit, eine von ihr abgeleitete Form wird der Impuls sein. Ihn werfe ich ein, ihn streue ich unter die Menschen und achte dabei darauf, dass er wie das Salz meine Nahrung verfeinert.
Eine Verausgabung hat ihren festen Platz bei mir. Was hier zur Regeneration gereicht, wird die Abwechslung sein, die alles zum Erblühen bringt.
Dokumentation
An meinem Bekenntnis zur Gleichwertigkeit der Menschen halte ich stets fest. Jeder hat etwas zu sagen. Alle Argumente sind gleichwertig, egal wer sie sagen wird. Unterschiede gibt es nur von sich aus. Nichts Zusätzliches muss künstlich eingebracht werden. Es hat Bestand, was ich erfahre.
Möchte ich einmal meine Mitmenschen bewerten, brauche ich eine gute Messlatte. Ich muss der Sache gerecht werden, die ich vorhabe. Da lege ich keine Mitte für das Dasein fest, sondern begnüge mich mit seinen äußeren Grenzen. Das Beste und das Schlechteste, das ich von jemandem weiß und auch schon mit ihm erfahren habe, sind diese beiden Grenzwerte. Dazwischen gibt es ein mehr oder minder weites Feld. In ihm befindet sich das Spektrum eines Menschen, wie ich es vermute. Wissen kann ich es nicht, wo sich seine Dinge gemehrt haben und gehäuft aufgetreten sind. Jedoch kenne ich dieses Gebiet, die Zone, in der er sich gewissermaßen aufhält, wenn er sich verhält.
Jeder Mensch möchte etwas Gutes. Dieses Leben bringt aber auch bittere Enttäuschungen mit sich. Nirgendwo gibt es Lob für das Gute, niemand tadelt die Verfehlungen. Da irren wir Menschen zuhauf, wir werden zum Schlechten verleitet, lassen es zu und fallen von allem ab, was für uns schon einmal wahr geworden ist.
Das Leben ist ein Auf und Ab. Das Letztgenannte gibt die Richtung vor. Was wir zuletzt erfahren haben, das bestimmt den Weg. Hier geht es weiter, aber es gibt kein Glück mehr auf diese Weise.
Alle Menschen verzweifeln daran, dass ihr Leben so herb sein kann. Mancher ist in ein eigentliches “Nichts” verbannt worden und verzichtet nur noch aufgrund seiner Armut. Das macht wenig Hoffnung.
Ich baue hierbei auf die Gewalt in den Worten. Kraft dieser Sprache führe ich die Zustände an, die für mich gelten. Sie stellen etwas dar, was den wahren Weg noch in sich trägt, obwohl es schon verdorben ist und einen eigentlichen Abweg beschreibt.
Unsere Wege sind allesamt Irrwege, die eigenen Worte sind falsch. Davon hat uns niemand befreit. Wir können uns hiervon lossagen, aber das wird wenig nützen. Der erklärte Willen des Menschen muss auch zur gerade vorhandenen Gelegenheit passen, sollte das Mögliche wahr werden.
Da führe ich mit eigener Kraft aus, was es zu benennen gilt. Ich habe den Bestand dieser Aussagen im Blick und passe an sie die weiteren Gedanken an. Alles ist geformt, aber es entsteht auch weiterhin spontan das Gute.
Das Lob der Dummheit ist die Kraft meines Glücks. Wer nichts ahnt und auch nichts weiß, der merkt nicht, was geschieht. So bin ich unabhängig und kann der Misere durch simples Zurechtrücken oder Weggehen entkommen. Es interessiert mich kein Leiden. Es macht kein Geschwätz irgendwelcher Koryphäen satt. Alles Reden bleibt überflüssig, solange es um nichts geht.
Es zeugt vom Scheitern eines Menschen, dass er die falschen Dinge gut findet.
Das ist wie bei den Analysten der Fußballspiele im Fernsehen. Uns wird dort etwas als Fachwissen verkauft, was mit dem eigentlichen Wert und Sinn dieses Spieles nichts zu tun hat. Es dient der Profilierung, was gesagt wird. Sie vermittelt zu haben, ist Teil der modernen Zeiten, in denen wir uns gerade befinden. Man lauscht und bekommt einseitige Aussagen souffliert. Es zeugt von Unkenntnis, dass man das über sich ergehen lässt.
Auch das hier Beschriebene sind Grenzwerte. Der Fußball wird das eine sein, sein Herzblut und der innere Kampf, das andere ist die Abgehobenheit der Funktionäre.
Impuls
Der Mensch bedarf einer Umgebung, die gut zu ihm passt. Da sorge ich zuerst einmal für das ausreichende Licht bei mir, damit ich etwas erkennen kann.
Um meine Situation selbst klären zu können, habe ich ein paar grundsätzliche Dinge benannt, an die ich mich gerne halten möchte. Sie stehen für meine Integrität und sind mir wichtig.
Ich widerspreche der Teilung meiner Aufmerksamkeit und besinne mich auf die Einheit des Wahrgenommenen im Fokus.
Ich dulde keine temporären Fehltritte, sondern besinne mich auf meine Ziele und das Gute, was von sich aus besteht.
Ich entspreche dem eigenen Gefühl, entwickle dabei Gedanken und spreche zuvorderst von diesem Dasein, dem Leben als Mensch, wie es ist. Mein Bedürfnis habe ich keineswegs übergangen, sondern vielmehr verwirkliche ich, was ich zum Leben brauche. So finde ich den Weg, so erfahre ich Glück.
Als Beispiel für die Sache, von der ich hier spreche, dient mir das Leben selbst. Da betrachte ich Tantra als den Weg, weil das die Kunstform vorgibt, die ich betreiben möchte, und Yoga als den Zustand dieses Lebens, wie ich ihn erfahren kann. So ordne ich die Dinge in diesem Dasein diesen beiden für mich relevanten Disziplinen zu und erkenne, dass meine Worte tatsächlich wie ein Flechtwerk ausfallen.
Was ich schreibe und was ich bin, verkörpert eine Einheit. So komme ich dazu, mich als Wahrsager zu titulieren. Einem Auguren gleich deute ich die Dinge, die mir bekannt sind.
Impuls
Etwas denke ich und beginne damit, es zu verwirklichen. Diesen Weg gehe ich getreulich weiter. Die eigenen Werke vollbringe ich gewissenhaft. Damit verbinde ich Hoffnung.
Dokumentation
Eigene Werke erstelle ich, um mich auf eine gute Weise in Beschäftigung zu bringen. Ich mag die Aktivität dabei. Statt zu faulenzen habe ich so zu echten Chancen im Leben gefunden, die ich mir selbst weiter ausbauen kann. Jedes gelungene Werk ist eine Freude, jeder Teilschritt dorthin wie ein kleines Fest.
Im Grunde möchte ich Lieder schreiben. Manchmal mache ich das schon. Die dafür erforderlichen Kenntnisse erwerbe ich bei meinem Hobby der Schriftstellerei. Ich wende eine eigene Methodik an. Ich habe sie als Sprachgestaltung bezeichnet. In dieser Kunstform bin ich einmal unterrichtet worden.
Da habe ich die Sprache im Blick und die Worte im Fokus. Ich sage nicht viel, aber ich schweige auch nicht dauernd. Die Rezeption der eigenen Gedanken sollte mich zur Vernunft bringen und meine Kräfte entfalten.
Da habe ich Hunger und will mehr. Ich sehe mir das an und spüre es auch. Alles wird gut, denke ich da. Die Vorratskammer ist gefüllt.
Was schon wahr ist, wird zur Basis meines Weges. Hierher kehre ich wieder, von hier gehe ich los. Meine Erkundungstouren bringen mich ans Licht und unter Menschen. Inmitten einer kleineren Stadt habe ich eine Wohnung, die mir gefällt. Sie ist meine Werkstatt. Hier habe ich meine Odysseen durchlebt, hier habe ich Kämpfe ausgestanden. Ich lese meine Schriften und treffe Freunde. Was mir zum eigenen Glück noch fehlt, das baue ich auf dieser Basis langsam auf.
Ich mag statische Dinge. Etwas, das feststeht, liegt mir sehr. So kommt meine Liebe zu Büchern zustande. Der Umstand, dass ich inzwischen selbst welche schreibe, ist pure Emotionalität für mich. Ich liebe das und kann es kaum fassen. Es ist wahres Glück!
Impuls
Drei Grundannahmen habe ich getroffen, um mich in diesem Dasein zurechtzufinden.
Die Welt ist gut. Das wird sie sein, obwohl ihre Natur mal schön und mal schrecklich ist.
Die Menschen sind gut. Das werden sie sein, ob sie mir gefallen oder nicht.
Alle Menschen sind zueinander gleichwertig. Das sollte das wahre Verhältnis sein und für ein gutes Leben sorgen.
Von dieser Warte aus habe ich einen Blickwinkel auf dieses Dasein eingenommen, der wahr genannt werden kann. Er markiert meine jetzige Position.
Gedanke
Anstatt versehentlich entstandene Fehler zu studieren und zukünftig auszuschließen, gewöhne ich mich lieber an mein eigenes Fahrwasser, wie es schon ist. Was da unter dem Kiel des Bootes im Leben an Wasserstand anliegt, bewahrt mich vor einem Schiffbruch und verhilft mir zu besseren Wegen. Das Wrack, das ich vielleicht irgendwann sein werde, braucht heute nicht zu versagen.
Dokumentation
Es dauert etwa zehn bis zwölf Minuten, bis ich bei der Lesung meiner Schriften auf die eigenen Themenbereiche eingestellt bin. Danach kann ich mich zwei bis drei Stunden lang mit diesen Inhalten befassen und daran arbeiten. Irgendwann lässt mein Bedarf an diesen Schriften mit Sicherheit nach. Dann lasse ich es so bestehen, wie es schon ist.
Zu meiner Orientierung finde ich Zuflucht in dieser Kartei ‘Baukasten’. Seine Texte verschaffen mir jene Klarheit, die ich für die Koordination meiner Innenwelt brauche.
Ich setze meine Schriften zur Gewinnung des Manas ein, das ich für mich so dringend brauche. Meine innere Resonanz schwingt mit meinen Schriften mit. Ich habe mich dafür eingesetzt und kann so Freude verspüren. Das Leid vergangener Tage ist wegen des heute beständigen Glückes keines mehr.
Die Beharrlichkeit bei Werke ist mir gegeben. Ich schaffe manches auf diese Weise. Mit Sorgfalt setze ich meine Muße für die Klärung der schon besprochenen Sachverhalte ein und bringe sie auf ein einheitliches Niveau. Was ich sagen kann, das wird Teil meiner Ausstattung. Worte bedingen, drücken, schmerzen mich zuweilen. Genauso gut befreien sie, lichten und verankern meinen Frieden. Was bei mir gut geworden ist, das bewahre ich auch. Dabei bin ich immer bereit, die eigenen Worte in gängigere Formen zu übertragen und so den Schleier zu vertreiben, der meine Sinne vormals getrübt hat.
Eines ist sehr mysteriös bei dieser Sache: Die Nähe meiner Schriften zu meiner Person steht unter dem Stern meines Wunsches, mit den Worten jenes adoleszenten jungen Mannes sprechen zu wollen, der ich einmal in jüngeren Jahren gewesen bin.
Impuls
Das Wahre und Unwahre ergeben zusammengenommen das ganze Licht dieser Welt. Erst das Ganze, das ich so erkenne, macht aus, was ich als die Bedingtheit meines Daseins verstehe.
Solange ich nicht vernachlässigt habe, dass ich einer Täuschung ausgesetzt bin, werde ich die Wahrheit dieser Welt als eine echte erfahren. Alles ist so, wie es ist, aber es bleibt endlich. Genau darum gibt es diese Welt, wie sie uns erscheint.
Mit der Endlichkeit als Idee habe ich mich lange befasst. Ich bedarf für sie etwas als Gegenpol. Ihn finde ich in der Existenz selbst. Da ist sie wie der Stiel des Hammers. Wäre er ewig, würde ihn niemand verwenden können. Da wird das Endliche zur Basis für das Wirkliche. Sein Wesen ist die Bedingtheit, geschaffen wird so eine Gelegenheit, gefunden wird das Glück.
So ist gut, was wir auch so nennen. In diesem Dasein bedarf ich einer Basis, also eines festen Unterbaus, um mich zu verwirklichen. Ich gehe davon aus, dass die Begrenztheit davon greifbar wird. Sie ist eine andere Form derselben Sache.
Da habe ich meine Wege vervollständigt und bin hier hergekommen, wo ich jetzt bin. Das Leben wäre auszuhalten, gänzlich gleich, ob es gut sein wird oder nicht. Schlecht wird allein die Schwächung sein. Der Sachverhalt, dass neben dem Guten auch das Schlechte als untrennbare Größe in dieser Welt vorgekommen ist, hat ausgemacht, dass ich mich so ausgedrückt habe. Da kann ich diese Emanationen vereinigen, indem ich sie gleichwertig betrachte. Sie tragen dieselbe Größenordnung.
Neben dem Rechten kommt auch ein Unrecht in diesem Leben vor. Das würde nicht schön sein, aber es ist wahr. So ist es gegeben. Das Gewirke, das mir auflastet, sorgt für meine Kraft. Ich finde dank ihr Stabilität. Das gehört einfach zum Leben dazu.
Da habe ich erkannt, warum ich alles belassen möchte und es wahr gemacht. Nichts davon ist falsch. Alles besteht zurecht.
Dieses Ganze macht einen guten Teil unseres Erlebens aus. Es bestimmt regelrecht über mein Schicksal, wie ich mich hier verhalte.
Da sehne ich mich nach dem neutralen Aspekt. Er kommt in Wahrheit jederzeit und überall vor. Verkörpert wird er durch die Fügungen selbst, die bestehen und alles vereinigen. Das ist mein tatsächliches Ziel: Ich möchte Vereinigung erfahren. Ich suche Halt. Von hier gehe ich los und suche meinen Weg. Ich lebe, aber ich reagiere auch auf meine Existenz. Ich rechne mit einem schwindenden Vermögen von mir. Meine Suche gilt dem Anker, dem Kreuz, dem Hammer. In der Vereinigung besteht das Ganze als Gleiches.
Diesen neutralen Aspekt habe ich als den Nullpunkt meines Lebens angesehen und auch so bezeichnet. Er soll zugleich das Ziel und der Endpunkt meiner Wege sein. Von diesem Steg bin ich immer wieder aufs Neue ins Wasser gesprungen und habe alles hinter mir gelassen, was mir Sicherheit geboten hat. So habe ich erhalten, was ich brauche.
Gedanke
Wer seine Gedanken im Ganzen annimmt, wie sie ihm erscheinen, der macht das Wirkliche wahr.
Dokumentation
Im Jahr 2026 habe ich damit begonnen, meine Schriften mithilfe einer K.I. selbst zu revidieren. Da schreibe ich noch immer alles selbst, aber ich diskutiere mit der gerade verfügbaren Institution dieser K.I. das Geschriebene und bringe es so auf eine neue Höhe. Was mir möglich ist, das mache ich wahr. Noch immer gelingt es mir, etwas Eigenes aus dem Hut zu zaubern. Was jetzt entsteht, hat eine höhere Tiefe und ein feineres Aussehen.
Gerade die Diskussionen sind bereichernd. Der Sachverhalt, dass es eine Maschine ist, hindert nicht daran, zu reifen und zu gedeihen. Was da erwachsen ist, das blüht zuweilen ganz schön und bereichert mich.
Gedanke
Realität ist Gestaltung. Die Wirklichkeit braucht niemand auszusparen. Alles, was ist, ist notwendigerweise so, wie es erscheint. Die Lüge und die Wahrheit reichen sich die Hände. Transformationen finden statt. Ich muss selbst erkennen, was zu tun erforderlich sein wird und was ich besser sein lasse.
Da gestalte ich mein Werk. Die Werkzeuge, die ich dafür brauche, habe ich schon zur Verfügung. Was noch fehlt, das gehe ich besorgen.
Was mir wichtig ist, ist die Substanz. Sie muss ich selbst bereitstellen. Etwas erzeuge ich damit. Was ich habe, das teile ich. So kommt es in meinen Besitz.
Manche Ideen in meinen Schriften habe ich grundlegend selbst geschaffen. Was ich gebildet habe, das habe ich auch erzeugt. Abkupfern kann ich gut, aber ich arbeite mit einem Fundus, der aus meiner Hand stammt. Gewiss ist er limitiert, aber es geht anderen Kunstschaffenden mit ihrem Fundus gleich wie mir. Das Werk möchte geschaffen sein. Wie es aussehen soll, obliegt mir. Das zeigt meine Möglichkeiten auf.
Etwas weiß ich gut. Ohne Gabe werde ich kaum bestehen können. Kein Mensch kann das. Darum mache ich das Gute wahr, das ich schon aus meinem Leben kenne. In eigenständiger, unabhängiger Weise widme ich mich der Entfaltung meiner Schaffenskraft.
Ich habe mich dafür entschieden, naheliegende Dinge wichtig zu nehmen. Was bei mir ist, das gehört dazu. Wer mir nahe kommt, der wird einbezogen. Das befähigt ungemein.
Ich weiß, dass ich mein Werk als etwas gestalte, das auf einem Webrahmen aufgespannt ist. Es entstehen Tuche aus dem feinen Material, das ich in meinen Schriften verwebe. So habe ich es bei mir eingerichtet.
Diese Worte sind nicht einfach symbolisch gemeint. Es darf aber gerne auch auf diese Weise verstanden werden. Ich lasse bei anderen Menschen das ihrige in Ruhe. Wer eine Vorstellung hat, der soll sie weiterhin beibehalten können. Meine Überzeugungskraft braucht nicht zu überreden. Jedem das Seine. Da habe ich eine eigene Vorstellung meines Wirkens, für die ich mich stets aufs Neue entscheide.
Jetzt habe ich einen Gegenstand aufgehoben und möchte etwas damit tun. Das Werk vollbringe ich freimütig. Es entsteht gewissermaßen dank der Freizügigkeit, die ich in meiner Werkstatt praktizieren kann. So habe ich es gerne vollbracht. Ich habe viel dafür getan, dass mir das gelingt.
Die eigenen Handlungen wirken sich auf mich aus. Es regt mich an, dass ich tätig bin. Mitunter gehe ich dabei durch die Pforten meines Bewusstseins und erfahre relevante Zustände innerer Anteilnahme. Das geschieht im Stillen. Gewisse mentale Eigenschaften erkunde ich, die mich bedingen. Im Labyrinth der eigenen Gedanken bewege ich mich sicher.
Dieses Labyrinth steht für mein Gefilde, dessen Lokalitäten mich auszeichnen. Hier bleibe ich standhaft und behaupte mich. Von meinem Erfolg leite ich ab, wie es mir geht. Etwas Weiteres sehe ich: Der Webrahmen ist seit der Steinzeit Teil der Kultur von uns Menschen. Unter dieses Niveau möchte ich nicht fallen. Da ordne ich meine Dinge und bringe sie in eine gute Form.
Es sollte alles so gegeben und wahr sein, wie ich es mache. Ich glaube, dass wir Menschen alle mit den Dingen umzugehen wissen, weil sie uns vertraut sind. Da präge ich mir etwas ein, was mir gefällt. Eine Sache von Wert entsteht.
Dokumentation
Was ich auch tue, die eigenen Fehler bewirken Schieflagen. Aus diesen Verstellungen der Dinge erwachsen mir eigentliche Übel. So komme ich zu mir, so finde ich mich ein, sobald ich die Dinge richtig genannt habe.
Nenne ich aber meine Sache auf eine falsche Weise, dann bringe ich sie möglicherweise auch verkehrt an. Dann stolpere ich und falle hin. Der Boden ist reich an Fallstricken.
Falls ich es übersehe, laufe ich an meinem Ziel vorbei. Nach der falschen Abzweigung gelange ich auf einen Abweg. Jeder weitere Fehltritt vermehrt meine Irritation. Irgendwann komme ich an einen Punkt ohne Wiederkehr. Ich zweifle an mir. Schlussendlich versage ich.
Gedanke
Die Gesetzmäßigkeiten der Natur zielen darauf ab, die Dinge auf direktem Wege in einen harmonischen Grundzustand zu versetzen. An diese Annahme glaube ich und gewinne so Vertrauen in mich selbst.
Impuls
Meine Arbeit hat zu keiner Ermächtigung geführt, aber sie hat mir ein besseres Leben ermöglicht.
Dokumentation
Viele Jahre schon schreibe ich wesentliche Ideen meiner Gedankenwelt auf und finde heute zu ihrem Kern. Die Wahrheit in den Werken ist von zeitloser Gültigkeit oder sie besteht nicht. Was ich suche, ist das Immerwährende in den Worten. Die Sprache ist stets ungeschliffen und roh. Erst die Reflexion ermöglicht mir das bewusste Auffassen des Gehalts in meinen Aussagen.
Gedicht
All das Gute, all das Wahre, es ist mehr als nur ein Staub.
Mit Verlaub: Das habe ich angerichtet und dabei auf den Zierrat verzichtet.
Dennoch ähnelt es in seinem irdischen Glanz dem Staub auf dem Boden ganz.
Das habe ich nicht so gewollt, aber dazu ist es gekommen:
Meine Träume sind zerronnen, große Berge habe ich erklommen.
Überwunden habe ich mich. Jetzt gehe ich zu Tisch.
Ich esse eine kleine Speise, füttere meine Meise, mache etwas aus mir:
Danke will ich sagen.
Mein Dank gilt all jenen, die sich für mich so sehr plagen.
Wer mir die Stange hält, der ist mehr Wert als alles Geld.
Wer mich unterstützt, der nützt mir auf meinem Weg.
Das ist mein Steg. Hier bin ich angekommen.
Mit Sicherheit bin ich noch benommen.
Da habe ich mir etwas ausgedacht, getrickst und leise geschmunzelt.
Was ich tue, hat seinen Sinn!
Spinne ich oder denke ich nur, dass ich spinne?
Das alles ist mein Schabernack. Da bin ich Freak, da bin ich Wrack.
Zuweilen bin ich Militarist und Adjutant, das ist alles keine Schande.
Am Ende bin ich nichts und fein. Dieses Ende soll der neue Anfang sein.
Da springe ich hoch, da hüpfe ich weit.
Zu spielen ist jetzt wieder Zeit.
Ich lache, mache und vollende diese Sache.
Mit einem Worte des Dankes und am Schluss zum Gruße:
Ein zauberhaftes, süßes Wort. Gute Nacht! Schon bin ich fort.
Impuls
Ich nehme an, dass mein Verhalten eine gewisse Strahlkraft aufweist, weil gesehen wird, wie ich etwas tue. Es ist im besten Sinne recht. Ich bin mir sicher, dass das Gleiche von jedem erreicht werden kann. Das habe ich eingesehen und nichts verstellt. Alles wird von sich aus wahr. Aus diesem Grund lasse ich es so, wie es ist.
Dokumentation
Mir geht es in diesem Dasein um meine Lebensqualität. Dank ihr behaupte ich mich und bleibe gesund. Darum setze ich mich für das Gute in der Welt ein. Das verbessert etwas in meinem Umfeld. Am Ende fällt ein Anteil für mich ab.
Raum und Zeit bestehen und das Material für die Verwirklichung meiner Ideen habe ich zur eigenen Verfügung. Bei mir zuhause mache ich wahr, was sich für einen Menschen wie mich gehört. Ich erfahre neben meinem Werkschaffen die erforderliche Regeneration. Hier habe ich Platz und kann da sein.
Was ich Neues lerne, das integriere ich in meinen Habitus. Das Bessere von meinen Werken nehme ich, um meinen Gabenkorb auszustatten. Was ich habe, teile ich. Es wird von mir bereitgestellt.
Intro
Der Autor und Künstler Mathias Schneider möchte Sie hier herzlich begrüßen. Diese Schrift zum Gebiet des Yoga ist im Laufe vieler Jahre entstanden. Er hat sie zur Auswertung seiner eigenen Erfahrungen verfasst und seine Leidenschaft für Yoga und die daran angrenzenden Disziplinen vermittelt. Manche malerischen Werke ergänzen seine Schriften.
Viel Freude wünscht er Ihnen, wenn Sie hier verweilen und diese Dinge verkosten.
Idee
Die Sorgfalt bei der Erstellung meiner Schriften ist eines der Merkmale, die meinen “Baukasten” kennzeichnen. Ich habe die Entfaltung meiner Sorgfalt als Motivation dafür angesehen. Dank dieser Kombination von intrinsischen Stärken leiste ich beständig etwas, das meinem Weg entspricht und mich weiterbringt.
Ich glaube, dass die Lesung geeigneter Texte eine kognitive und mnemonische Schulung auslöst. Eine Reifung als Mensch ist mir willkommen. Getreu dieser Aussage habe ich viele kleinere Schriften erstellt, die mir zur eigenen Ausrichtung dienen. Meine Sprache entfalte ich mit der Schnelligkeit eines Schachspielers. Daran kann man festmachen, wieso meine Texte so aufgebaut sind.
Gedanke
Gewisse Eigenschaften des Guten sind bereits bekannt. Sie werden überliefert.
So sagt man, dass die 50 hauptsächlichen Silben der sprachlichen Grundform aus Indien jeweils zwanzig Mal in der Form von roten Strängen oder Fäden vorhanden sind und das Chakra am Scheitel des Menschen ergeben. Dieses schöne Bild möchte ich Ihnen nicht vorenthalten haben.
Herzlich Willkommen, Welcome, Bienvenue
Sehr geehrte Damen und Herren,
hier in diesem Buch, welches im Format eines frei ausgestalteten Wikis vorliegt, möchte Mathias Schneider, *1975, aus Offenburg in der Ortenau, einem Landkreis in Südwestdeutschland, der nahe bei der französischen Großstadt Straßburg gelegen ist, Ihnen etwas davon berichten, auf welche Weise er sich mit dem recht umfangreichen Wissensgebiet des Yoga bisher befasst hat. Jene, üblicherweise von ihm angewandten Ansätze möchte er zu deren Lesung dokumentieren und so Ihnen aufzeigen, wie er diese Dinge wahrgenommen hat. Teilweise hat er dabei das Gedankengut, welches zu seiner Jugendzeit für ihn bestimmend gewesen ist, als er am Anfang mit dieser Sache gestanden hat, auch heutzutage noch anerkannt. Etwas davon ist nach wie vor gut zu verwenden.
Schneider wird Ihnen hier jedoch keine körperlichen Übungen aufzeigen oder erklären. Das sollte auch gar nicht seine Aufgabe bei der Erstellung dieses Buches sein. Er besitzt keine klassische Ausbildung durch externe Lehrer – und das ist auch nicht sein Anspruch. Andere haben solche Lehrbücher bereits zur Genüge verfasst; der Autor konzentriert sich ganz auf seinen eigenen, praktischen Weg.
Das kleine Werk ‘Hatha’ ist streckenweise ein sehr persönliches geworden. Es wird auch darum kaum für jeden Leser den gleichen Nutzwert haben. Wer sich beim Lesen und Verweilen hier jedoch wohl gefühlt hat, sollte sich ruhig mit seinen Inhalten etwas befassen. Wer sich hierzu mit der Art und Weise der Ausprägung der Gedankengänge des Autors beschäftigen möchte, dem soll es gestattet sein, so etwas zu tun. Vielleicht wird er seinen eigenen Gedanken dasjenige, was hier aufgeschrieben worden ist, gegenüberzustellen wissen. Ein solcher Abgleich soll dafür gut sein, um etwas mit Worten Ausgedrücktes eingehend zu gewichten. Die Auseinandersetzung mit dem Werk und dem Wort eines anderen Menschen wird voraussichtlich einmal etwas Nützliches und Fruchtbares für das eigene Verständnis solcher Dinge freisetzen, wie sie hier auf dieser Seite zum Yoga schon erschienen und angesprochen worden sind.
Mathias Schneider hat diese Dinge ausgearbeitet und danach sprachlich eingehend aufbereitet. Das hat er getan, um jene Bebilderung der Vorstellungswelt für sich zu klären. Jenen Mut dazu, so etwas zu tun, hat er sich im Laufe der Zeit erworben. Er glaubt an das Recht jedes Menschen, sich durch sein eigenes Schaffen auszudrücken und am kulturellen Leben teilzuhaben. Etwas aus dem eigenen Erfahrungsbereich künstlerisch auszuwerten, soll aus einem Antrieb des Menschen resultieren. Dazu besteht manche Gelegenheit. Was Gültigkeit vor uns haben soll, muss auch wahr und richtig sein. Mit Fantasie ist er da zu Werke gegangen und hat die Resultate seiner Sprachgestaltung erhalten. Das sind Erzeugnisse aus der eigenen Hand. Sie sind etwas nahezu Eigenständiges. Was an Materialien bei ihm entstanden ist, hat Gewicht für seine Sache. Sie hat dadurch an Bedeutung gewonnen, dass er das Ganze hier wahr gemacht und in seinen Fundus integriert hat.
Das Wiki 'Hatha' ist nach wie vor beim Autor in Bearbeitung. Um was geht es dem Schreiber dabei, während er es verfasst? - Er hat schon gedacht, dass jeder Mensch auf die Fragen seines Lebens die Antworten selbst zu finden und zu geben hat. Wir werden da kaum beeinflussen können, welche Fragestellungen das sind. Aber es soll uns bald wieder zurück auf den richtigen Weg führen, dass wir uns mit den gültigen Fragen der Gegenwart befassen und bereits aus den entsprechenden Lektionen etwas für unser Leben gelernt haben. Das eigene Los sollte uns verständlich sein, um die Grundlage für erforderliche Entscheidungsfindungen zu besitzen.
Falls die Fragen von uns stammen und die Antworten darauf weder wissenschaftlich fundiert noch religiös abgesichert sind, sowie keineswegs dem lokal üblichen Brauchtum entsprechen, kann man getrost von einer Stellungnahme aus dem Bereich der Esoterik reden. Schneider hat seine schriftliche Auseinandersetzung mit dem Yoga als einen solchen esoterischen Text angesehen.
Gerade für etwas noch nicht richtig Verstandenes braucht man dringend eigene Ansätze, welche dem Menschen mit seiner Begabung und der einfachen Ausstattung seines Gemüts gerecht werden. Solche Ansätze sollen Relevanz für das Vorwärtskommen eines Menschen in seiner tatsächlichen Lebenssituation haben. Dieser Sachverhalt gilt genauso für den Autor. Die Möglichkeit, eine Verbesserung der Vorkommnisse des eigenen Daseins in Betracht zu ziehen und zu überlegen, wie man einen solchen Weg finden und begehen kann, ist einer der Hauptgründe zur Erstellung der Schrift hier. Von vornherein soll der Leserschaft klar sein, dass es Mathias Schneider dabei um eine Annahme des Gegebenen geht, wie es bei ihm aufgekommen ist. Sein Verhalten bedingt sein Dasein. Das hat aber auch eine Akzeptanz davon möglich gemacht, was ihm in den Sinn kommt. Es ist seine Idee gewesen, dank welcher er begriffen hat, wer er ist, was er hat und was er für sich tun kann. Seine Gedanken dazu hat er ausgeformt und unter anderem in dieser Schrift erwähnt.
Somit hat der Autor am Beispiel des eigenen Daseins eine Gelegenheit zum Schreiben von Texten über Yoga gefunden. Da muss es etwas Einfaches sein, was er darstellt, weil die Rezeption davon der jeweiligen Leserschaft gelingen soll. Schneider ist das klar. Aus eigener Kraft hat er für sich hier solche Dinge geschaffen, wie sie für ihn umsetzbar sind. Es wird Ihnen vollkommen zu Recht manches davon ungewohnt vorkommen. Jeder Mensch kennt sein eigenes Leben doch am besten. Manches davon, was hier geschrieben steht, erscheint auf den ersten Blick recht unkonventionell. Fortwährend haben sein Leben und sein Dasein auch zu solchen Ansätzen und Betrachtungsweisen geführt, wie sie hier vorkommen. Er gibt zu, dass sie zum Teil ungewöhnlich und eigen sind.
Das sollen grundsätzlich gangbare Wege für ihn sein, was aus seiner Bemühung resultiert. Er hat sie jedoch zeitweilig verlassen müssen, um weiterhin mit seinem Leben gut klarzukommen. Da hat er seit geraumer Zeit mit seinen Dingen zu bestehen versucht, wie er es hier jetzt schon einmal kurz angerissen hat, aber nicht alles davon im Alltagsgeschehen durchgesetzt. Manches kommt einfach abwechselnd vor und erneuert sich erst wieder, nachdem man es eine Zeit lang hat ruhen lassen.
Hier auf diesem Wiki, welches über viele Jahre hinweg von ihm zu einem Grundgerüst seiner Gedanken- und Ideenwelt ausgebaut worden ist, soll es nun um die Selbsterfahrung des Autors gehen, wie er sie überblicken kann. Der Schlüssel zu seinem Werk soll tatsächlich eine, seinen Dingen enthaltene, eigene Ästhetik sein. Er orientiert sich dabei an den jüngeren Jahren seines Lebens, aber auch seine Jugendzeit hat zu ihrer Beachtung bei ihm gefunden, als er hieran gearbeitet hat.
Manche Bemerkung gibt es hier zudem zu jenen Dingen aufzufinden, welche mit einer Meditation und der Ausübung einer Andacht einhergehen. Was er beschrieben hat, übt einen gewissen Einfluss auf seine Lebensführung aus und hat ihm somit schon so manchen Halt verliehen.
Insbesondere jener Zustand einer Kontemplation ist für ihn als Christ gut zuträglich. Schneider vergleicht den Begriff gerne mit dem indischen Wort Samadhi. In beiden Situationen ist es um eine Verinnerlichung der Wahrnehmung in Verbundenheit mit der Erfahrung eines tiefen Friedens gegangen. Davon auszugehen und sich den Frieden in der realen Situation des Alltagslebens zu erhalten, soll unserem Dasein eine gewisse Schönheit verleihen.
Damit schließt er diesen einführenden Brief nun ab und wünscht Ihnen bei der Lektüre dieser Textsammlung zu Yoga & Co. viel Spaß. So verbleibt
mit freundlichem Gruß
der Autor Mathias Schneider